Literatur-Nobelpreis
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Der Literatur-Nobelpreis ist einer der fünf von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestifteten Preise für diejenigen, "die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben". Die anderen Preise werden für herausragende Leistungen in den Bereichen Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin und für Friedensbemühungen verliehen. Nach der Gründung der Nobel-Stiftung am 29. Juni 1900 wurden die ersten Preise dann 1901 verliehen.
Konkret mit dem Preis in Literatur soll ausgezeichnet werden, wer „das Vorzüglichste in idealer Richtung geschaffen hat“.
Preisträger der letzten 13 Jahre:
- 1996 - Wisława Szymborska (Polen)
- 1997 - Dario Fo (Italien)
- 1998 - José Saramago (Portugal)
- 1999 - Günter Grass (Deutschland)
- 2000 - Gao Xingjian (Frankreich)
- 2001 - Vidiadhar S. Naipaul (Trinidad u. Tobago)
- 2002 - Imre Kertész (Ungarn)
- 2003 - John M. Coetzee (Südafrika)
- 2004 - Elfriede Jelinek (Österreich)
- 2005 - Harold Pinter (UK)
- 2006 - Orhan Pamuk (Türkei)
- 2007 - Doris Lessing (UK)
- 2008 - Jean-Marie Gustave Le Clézio (Frankreich)
- 2009 - Herta Müller (Deutschland / Rumänien)
