LiteraTour Nord: Iris Hanika
aus Netzwerk-Literaturkritik, der freien Wissensdatenbank
Am 7.Dezember um 20 Uhr geht die LiteraTour Nord in die nächste Runde. In der "anderen buchhandlung" stellt Iris Hanika ihren Roman "Das Eigentliche" vor. Sie ist damit die dritte Bewerberin um den mit 15.000 € dotierten Preis.
'Dienstag, 7.Dezember , 20:00 Uhr
Iris Hanika, “Das Eigentliche”
andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7
Moderation: Lutz Hagestedt
Zur Autorin
Iris Hanika, geboren 1962 in Würzburg, studierte Allgemeine Literaturwissenschaft an der FU Berlin, debütierte 1992 mit der Erzählung „Katharina oder die Existenzverpflichtung“, arbeitete dann als Journalistin für Zeitschriften und Zeitungen, u.a. für die „Berliner Seiten“ der FAZ, schrieb ab 2000 die regelmäßige Chronik in der Monatsschrift „Merkur“. 2008 erschien ihr erster Roman „Treffen sich zwei“, der auf die shortlist für den Deutschen Buchpreis gesetzt wurde. Lebt in Berlin.
Vorschautext
Hans Frambach, Archivar im „Institut für Vergangenheitsbewirtschaftung“, spürt in der täglichen Beschäftigung mit der Nazi-Vergangenheit zunehmend die Ambivalenz des Erinnerns und seines Leidens an der Vergangenheit. Verstehen kann ihn seine Freundin Graziela, die sich eben aus einer fragwürdigen Liebesaffäre zu lösen beginnt. Hanika erzählt von zwei Menschen im mittleren Alter, die glaubten, unglücklich sein zu müssen und versuchen, mit der Hilflosigkeit gegenüber der Geschichte zu leben.
Die weiteren Autoren:
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