Die Romantik, das Romantische: Zur Problematik eines Literatursystems - Seminar
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Lutz Hagestedt
Die Romantik, das Romantische: Zur Problematik eines Literatursystems
Mi: 17.15-18.45 Uhr
HS, 2 SWS,
Abschluss mit Teilnahme- oder Leistungsschein MA GER Modul D Modulprüfung wählbar
Die Romantik ist als literarhistorisches Phänomen von gesamteuropäischer Relevanz. Das Romantische wird bei Rüdiger Safranski als deutsche Geisteshaltung beschrieben, die sich noch weit ins 19. und 20. Jahrhundert erstreckt: von Wagner und Nietzsche über Ernst Jünger, Carl Schmitt bis hin zu Martin Heidegger und dem Nationalsozialismus. Das Seminar untersucht einzelne Repräsentanten der Romantik im engeren und des Romantischen im weiteren Sinne und versucht eine Synthese ihrer Merkmale. Als Leitfaden dient uns: Rüdiger Safranski: Romantik. München: Carl Hanser Verlag 2007.
Regelmäßige und aktive Teilnahme ist obligatorisch – das Seminar setzt Kreativität und erprobte Lektürekompetenz voraus; Leistungsscheine können durch schriftliche Hausarbeiten (ab 20 Seiten Umfang) erworben werden.Die Anmeldung erfolgt via Stud.IP und in der ersten Seminarsitzung, die endgültige Aufnahme durch einen Lektüretest zu Ludwig Tiecks Kunstmärchen „Der blonde Eckbert“ (1797) in der zweiten Sitzungswoche.
