6. Prosawettbewerb
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6. PROSAWETTBEWERB
veranstaltet vom Institut für Germanistik (http://www.phf.uni-rostock.de/institut/igerman/index.html) in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Rostock (http://literaturhaus-rostock.de/) und mit freundlicher Unterstützung der "anderen buchhandlung" (http://www.anderebuchhandlung.de/)
Auch in diesem Jahr veranstalten wir den Prosa-Wettbewerb des Instituts für Germanistik in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Rostock. Bereits zum sechsten Mal haben die Studierenden die Möglichkeit, der Jury (bestehend aus Sebastian Rachau, Ricardo Ulbricht und Petra Porto) ihre Texte vorzulegen und Büchergutscheine der „anderen buchhandlung“ zu gewinnen.
Die Teilnahmebedingungen sind gleich geblieben: Bis zum 17. Dezember 2010 sind die Erzählungen (im Umfang von maximal fünf Seiten, ohne Namennennung [dafür mit Pseudonym und Telefonnummer] und in dreifacher Ausfertigung) einzureichen. Anfang des nächsten Jahres wählt die Jury die drei besten Einsendungen aus. Die jungen Autoren haben dann die Gelegenheit, ihre Texte im Rahmen einer Lesung am 18. Januar im Peter-Weiss-Haus vorzustellen; dabei wird zusätzlich ein Publikumspreis vergeben.
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allg. Kriterien für die Jurybewertungen
Wir vier Juroren konnten uns über etliche Einsendungen freuen. Es präsentierten aber nur drei Autoren ihre Texte, die wir nach besten Wissen und Gewissen ausgewählt haben.
Da stellt sich natürlich die Frage nach den Kriterien für unsere Auswahl: Zunächst und vor allem anderen war unser subjektives Gefallen maßgebend. Ja, wir sind uns bewußt, daß andere Juroren vielleicht anders entschieden hätten. Objektivität können und wollen wir nicht behaupten. Jeder von uns hatte an jedem der eingesandten Texte irgendein subjektives Gefallen - an einem komischen Einfall, einer guten Formulierung, einer schönen Idee. Unser Respekt also gilt allen Einsendern.
Und doch hat auch das subjektive Gefallen eine Skala und seine Argumente. Wir sind übrigens auch selbst immer wieder überrascht, daß wir mit unserer Subjektivität nur wenig voneinander abwichen. In den Fällen, in denen das geschah, hat uns das Bedürfnis nach Objektivität der Diskussion bestimmt. Es gaben solche Argumente den Ausschlag, die von allen drei Juroren akzeptiert werden konnten:
Gute Ideen genauso wie ihre Originalität; auch die ‚Stimmigkeit’ von Bildern, Vergleichen und übertragen gebrauchten Ausdrücken gehören dazu. Ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung von Stil war uns die Frage, welche Funktion die gewählte literarische Gestaltung der Sprache in dem Gesamttext bekommt; anders gefragt: ergibt es in dem Kontext ‚Sinn’, etwas so oder so auszudrücken. Vielleicht waren wir hierbei manchmal etwas pingelig, aber der Literaturkritiker, als die wir gehandelt haben, hat es ja bekanntlich immer leichter als diejenigen, die schreiben. Selbstverständlich war auch die Frage ein Kriterium, ob – ganz banal, scheinbar - die Logik von Satzkonstruktionen und Satzanschlüssen oder - ganz und gar nicht banal - von Erzählsträngen plausibel gemacht wurden. (Oder wenn nicht, ob das Sinn ergibt und er die Geschichte ‚trägt’.)
Das sind keine originellen Weisheiten. Aber wir selbst wollen ja auch keinen Preis für Literaturkritik gewinnen, sondern so gewissenhaft wie möglich urteilen können. Dazu gehörte auch eine Negativliste, an der Sie wohl am ehesten den Standpunkt unserer literaturkritischen Perspektive erkennen können:
Auf keiner Ebene des Textes haben wir Stereotype für gut befunden; auch nicht prätentiöse Sprache, die mehr literarisch oder irgendwie besonders sein will, als sie es ist bzw. einer Stelle im Text gut tut. Manchmal ist uns auch eine Neigung zur Pathetik aufgefallen: ein unglaublich schwieriger und schmaler Grat zwischen schwülstigem Kitsch auf der einen und ungewollter Komik auf der anderen Seite. Auf solch einem Grat zu tanzen, ohne zu fallen, beherrschen auch die Profis nicht immer. Also weniger war mehr!
Teilnahmebedingungen
Seit dem Jahr 2005 veranstalten wir den Prosawettbewerb zu den folgenden Bedingungen:
Angenommen werden Prosa-Texte mit einem Umfang von maximal 5 Seiten
Diese sind ohne Namensnennung unter Angabe eines Pseudonyms und einer Telefonnummer in 4-facher Ausfertigung an:
Institut für Germanistik
Stichwort: Prosawettbewerb
August-Bebel-Str. 28
18055 Rostock
zu senden. Die Beiträge können selbstverständlich auch direkt im Sekretariat abgegeben oder in den Institutsbriefkasten eingeworfen werden.
Aus allen Einsendungen wählt die Jury (Petra Porto, Sebastian Rachau und Ricardo Ulbricht) bis zur ersten Januarwoche drei Gewinner, diese werden telefonisch benachrichtigt.
Zu einem festgesetzten Termin haben die Gewinner die Gelegenheit, ihre Texte bei einer Lesung im Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus) zu präsentieren. Dabei wird zusätzlich ein Publikumspreis vergeben.
Die Rechte an den eingesandten Texten verbleiben selbstverständlich bei den jeweiligen Autoren. Rechtliche Ansprüche an die Veranstalter werden ausgeschlossen.
Lesung und Preisvergabe im Literaturhaus werden mit freundlicher Unterstützung der "anderen buchhandlung" durchgeführt.
Für weitere Fragen stehen die Jurymitglieder als Ansprechpartner zur Verfügung.
Kontakt
Bei Fragen zum Wettbewerb kontaktieren Sie bitte die Jury-Mitglieder:
Petra Porto: petra.porto@uni-rostock.de (mailto:petra.porto@uni-rostock.de)
Sebastian Rachau: sebastian.rachau@uni-rostock.de (mailto:sebastian.rachau@uni-rostock.de)
Ricardo Ulbricht ricardo.ulbricht@uni-rostock.de (mailto:ricardo.ulbricht@uni-rostock.de)
Die früheren Wettbewerbe
- 1. ProsaWettbewerb 2005/2006 (http://www.phf.uni-rostock.de/institut/igerman/personal/kretschmer/prosawettbewerb.htm)
- 2. ProsaWettbewerb 2006/2007 (http://www.phf.uni-rostock.de/institut/igerman/personal/kretschmer/prosawettbewerb2.htm)
- 3. ProsaWettbewerb 2007/2008
- 4. Prosawettbewerb 2008/2009
- 5. Prosawettbewerb 2009/2010
